Vita

 

Spätestens seit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerb 2013, sowie der Nominierung zum „SWR2 New Talent“ 2014 ist Janina Ruh eine im In- und Ausland gefragte Cellistin. Auch zuvor machte sie durch diverse Preise und Auszeichnungen auf sich aufmerksam, wie bei der International XIV Tchaikovsky Competition, der  International Paulo Cello Competition in Helsinki, der Witold Lutosławski International Cello Competition und dem PACEM IN TERRIS Internationaler Musikwettbewerb Bayreuth.

„Janina Ruh überzeugt durch hohe Musikalität, ausgereifte Technik und große Sicherheit und Bühnenpräsenz. Ihre beeindruckende Konzentration auf das Gespielte und ihr Vermögen, sich emotional rückhaltlos in die Werke zu versetzen und sie von innen heraus zum Leuchten zu bringen, bilden neben der Technik die wichtigste Voraussetzung, um ein großes Publikum zu begeistern und sich auch einem Orchester gegenüber behaupten zu können. Zudem verspricht ihre seltene Doppelbegabung für ihr Instrument und den Gesang die Möglichkeit zu besonderen Konzertprogrammen.“, schrieb der SWR 2014.

 

Janina Ruh konzertierte  mit namhaften Orchestern wie dem Kaunas Sinfonieorchester, dem Neuen Kammerorchester Düsseldorf, dem Folkwang Kammerorchester Essen, dem MDR Sinfonieorchester, dem Kuopio Sinfonieorchester, der Tapiola Sinfonietta (Finnland), dem Finnischen Radiosinfonieorchester, mit dem Lettischen Nationalen Sinfonieorchester unter der Leitung von David Geringas, mit den Warschauer Symphonikern  sowie den Warschauer Philharmonikern, der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Württembergischen Philharmonie, den Cameristi della Scala Mailand, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, der Camerata Hamburg sowie der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin.

 

Neben ihrer Tätigkeit als Solistin ist Janina Ruh auch der Kammermusik sehr zugetan. Mit dem Pianisten Boris Kusnezow debütierte sie im Jahr 2015 bei den Bruchsaler Schlosskonzerten und den Schwetzinger Festspielen. Gemeinsam nahmen sie im Juni 2015 ihre Debüt-CD mit französischen Werken in Baden-Baden auf.

Ihre Studien begann sie mit Susanne Basler und Gotthard Popp und setzte diese mit David Geringas und Wolfgang Emanuel Schmidt, bei dem sie momentan im Master an der Universität der Künste Berlin studiert fort. Zudem studierte sie seit 2013 bei Julie Kaufmann Gesang und Musiktheater, ebenfalls an der Universität der Künste Berlin. Seit dem Wintersemester 2015 setzt sie ihre Ausbildung in der Klasse von Carola Höhn fort.

Diese Doppelbegabung ist ein Alleinstellungsmerkmal und hebt Janina Ruh aus der großen Masse an Cellisten hervor. Für die Saison 2015/2016 sind auch gemischte Konzertprogramme in Planung.

 

Seit 2016 spielt sie ein Cello von Pietro Guarneri, Cremona 1725, eine Leihgabe der L-Bank Baden-Württemberg.

 

Gefördert im Rahmen der Initiative SWR2 New Talent

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